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Ausfallrisiken

Zu den typischen Ausfallrisiken gehören:.

  • Die Anfälligkeit von festplatten ist besonders bei den neuen, sehr schnell drehenden Systemen vorwiegend auf thermische Probleme zurückzuführen.
  • Beim mechanischen Aufsetzen des Schreib-Lesekopfes (Head-Crash) kann die Festplatte beschädigt werden. Der Kopf schwebt im Betrieb über der Platte und wird durch ein Luftpolster, das durch von der drehenden Scheibe mitgerissene Luft entsteht, am Aufsetzen gehindert. Bei laufendem Betrieb sollte der Computer daher möglichst nicht bewegt werden oder Erschütterungen ausgesetzt sein.
  • Äußere Magnetfelder können die Sektorierung der Festplatte irreversibel zerstören. Eine Löschung mit einem magnetischen Wechselfeld macht neuere festplatten unbrauchbar. Diese Wirkung geht auch von statischen Magnetfeldern (z.B. von Permanentmagneten) aus, wenn sie auf die rotierende Festplatte wirken.
  • Fehler in der Steuerelektronik oder allgemeine Abnutzung führen zu Ausfällen.

Die durchschnittliche Anzahl an Betriebsstunden, bevor eine Festplatte ausfällt, wird bei irreparablen Platten als MTTF (Mean Time To Failure) bezeichnet. Bei Platten, die repariert werden können, wird ein MTBF-Wert (Mean Time Between Failure) angegeben.



Logischer Aufbau

Die Gesamtheit aller Blöcke, die die gleichen Winkelkoordinaten auf den Platten haben, nennt man Sektor. Ein typischer Block enthält 512 Byte an information. Jede Spur ist in kleine logische Einheiten unterteilt, die man Blöcke nennt. Die Gesamtheit aller identischen Spuren der einzelnen Platten(oberflächen) nennt man Zylinder. Sie wird auf zylindrischen Spuren magnetisch aufgeprägt, während die Scheibe rotiert.Die magnetische Schicht der Scheiben ist der eigentliche Träger der informationen. Eine Scheibe enthält typischerweise einige tausend solcher Spuren, meist auch auf beiden Seiten. Jeder Block verfügt dabei über Kontrollinformationen (Prüfsummen), über die sichergestellt wird, dass die information auch korrekt geschrieben oder gelesen wurde. Leider wird der Begriff Sektor häufig fälschlicherweise auch synonym für Block verwendet.

Jede Zone hat die gleiche Anzahl Sektoren, unterschiedliche Zonen haben hingegen unterschiedliche Anzahl Sektoren. Heute übliche festplatten teilen weiterhin die Platten in Zonen auf, wobei eine Zone mehrere Spuren enthält. die Datensicherheit) reduzieren kann. 10-20% des auf der Festplatte angegebenen Speicherplatzes ausmachen. eine Festplatte, die real nur vier Köpfe aufweist, vom Computer mit 255 Köpfen gesehen wird.B. Der Computer, der die Festplatte benutzt, arbeitet dann mit einer virtuellen Festplatte, die völlig andere Geometriedaten aufweist.Bei modernen festplatten ist es normalerweise so, dass die wahre Geometrie, also die Anzahl von Sektoren, Köpfen und Zylindern, die vom im Festplattengehäuse integrierten Controller (im Folgenden „Festplatten-Intelligenz“ genannt) verwaltet werden, nach außen nicht mehr sichtbar ist. Dies erklärt, warum z. Ein Grund für solch ein virtuelles Konzept ist, dass man Begrenzungen von PC-kompatibler hardware überwinden wollte. Weiterhin kann die festplatten-Intelligenz durch dieses virtuelle Konzept defekte Blöcke ausblenden, um dann einen Block aus einer Reserve-Spur einzublenden. Für den Computer sieht es immer so aus, als wären alle Blöcke defektfrei und nutzbar. Es wird vermutet, dass besagte Reserve-Spuren ca. Dieser Speicherplatz lässt sich durch spezielle Firmware-versionen nutzen, was dann aber logischerweise die Lebensdauer der Festplatte (bzw.

Es ist dabei im Verhalten (von zeitlichen Effekten abgesehen) nicht erkennbar, ob es sich tatsächlich jeweils um eine physikalisch getrennte Festplatte handelt oder lediglich um ein logisches Laufwerk auf einer gemeinsamen Festplatte. Man kann sich diese als logische festplatten vorstellen, die durch den Festplattentreiber dem Betriebssystem (und damit evtl.Aus Sicht des Betriebssystems können Festplatten durch Partitionen in mehrere Bereiche unterteilt werden. dem Benutzer) gegenüber als getrennte Geräte dargestellt werden.

Jede Partition wird vom Betriebssystem gewöhnlich mit einem Dateisystem formatiert. Unter Umständen werden, je nach benutztem Dateisystem, mehrere Blöcke zu Clustern zusammengefasst, die dann die kleinste logische Einheit für Daten sind, die auf die Platte geschrieben werden. Das Dateisystem sorgt dafür, dass Daten in Form von Dateien auf die Platte abgelegt werden können. Ein InhaltsVerzeichnis im Dateisystem sorgt dafür, dass Dateien wiedergefunden werden und hierarchisch organisiert abgelegt werden können. Bei MS-DOS und Windows 9x war die File Allocation Table das übliche Dateisystem.




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