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EU-Verbot soll kommen

Siehe auch RoHS. Siehe auch Diskussionsseite. Auf Wunsch einiger Mitgliedsstaaten - darunter auch Deutschland - sollen jedoch, unter anderem schnurlose Elektrowerkzeuge, so genannte Power Tools, von dem Verbot zunächst ausgenommen werden, weil „für Power Tools nicht sicher gestellt ist, dass gleichwertiger Ersatz aktuell verfügbar ist“. Vorbehaltlich der Zustimmung des EU-Parlaments sollen die Mitgliedsstaaten innerhalb von zwei Jahren durch nationale Gesetze zunächst Nickel-Cadmium-Akkus verbieten.Im Dezember 2004 hat der EU-Ministerrat eine Richtlinie verabschiedet, deren Ziel es ist, die technische Nutzung von Cadmium zu reduzieren. Vier Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie soll diese Ausnahme jedoch überprüft werden, um das Cadmium-Verbot dann möglicherweise auszudehnen.



Memory-Effekt

Der Akku scheint sich den geringen Energiebedarf zu „merken“ (engl: to memorise) und mit der Zeit statt der ursprünglichen Energiemenge nur noch die bei den bisherigen Entladevorgängen benötigte zur Verfügung zu stellen.Als Memory-Effekt wird der Kapazitätsverlust eines Akkus bezeichnet, der sich einstellt, wenn ein Akku häufig nach nur wenig Entladung sofort wieder aufgeladen wird. Elektrisch äußert sich der Effekt in einem frühen Spannungsabfall, was effektiv zu einer Verringerung der nutzbaren Kapazität des Akkumulators führt, da Verbraucher eine Mindestspannung benötigen.

Mit der Zeit stellte die NASA fest, dass sich die Akkus an diesen Tagesrhythmus „anpassten“ und ihre Kapazität nur noch für das Passieren des Erdschattens ausreichte, obwohl sie deutlich größer dimensioniert waren.Der Memory-Effekt wurde zuerst von der NASA benannt. NiCd-Akkus in NASA-Satelliten wurden unabhängig vom Grad der Entladung in regelmäßigen Abständen, immer wenn der Satellit die Tagseite der Erde passierte, durch die Solarzellen aufgeladen.

Zur Ursache des Memory-Effekts gibt es zwei Theorien, die sich allerdings nicht gegeneinander ausschließen:.

1. Kristallbildung
Beim Aufladen eines NiCd-Akkus bilden sich Cadmium-Mikrokristalle. Wurde der Akku mehrfach nur bis zu einem bestimmten, gleichbleibenden Grad entladen, begünstigt dies die Bildung grösserer Kristalle aus Mikrokristallen in nicht-entladenen Bereichen. Diese reagieren durch ihre reduzierte Oberfläche im Vergleich zu kleineren Kristallen beim Entladen schlechter, was den Spannungseinbruch bewirkt.

Durch vollständiges Entladen/Laden ist der Prozess umkehrbar. Dabei besteht allerdings wiederum die Gefahr, den Akkumulator durch Tiefentladung zu beschädigen.

Der Memory-Effekt stellt sich hier durch die Summierung der kleinen Schäden ein, die bei jedem Überladen eintreten. Ältere Schaltungskonzepte können den Zeitpunkt, an dem ein Akku vollständig geladen ist, nicht genau bestimmen; billige Ladegeräte reagieren darüber hinaus mitunter überhaupt nicht auf den Akkufüllstand, sondern laden einfach über einen festgelegten Zeitraum. Ladeschäden
Das Überladen von Akkus führt zu Schäden durch übermäßige Wärmeentwicklung oder sogar Gasung (siehe oben).2. Nicht vollständig entladene Akkus werden deshalb mit diesen Geräten, die eigentlich auf die Ladung von gänzlich leeren Akkus ausgelegt sind, graduell überladen.

Das Ausbleiben des Effekts bei NiMH-Akkus sei demnach einzig durch die besseren Ladegeräte zu erklären, die gleichzeitig mit der NiMH-Technik auf dem Markt gebracht wurden. Theorie verweisen auch darauf, dass man einen Memory-Effekt entgegen der landläufigen Meinung auch bei NiMH-Akkus produzieren kann, würde man sie mit der gleichen, ungenauen Technik laden, mit der NiCd-Akkus seit Jahrzehnten behandelt wurden.Verfechter der 2. Tatsächlich ist es mit modernen Ladesystemen möglich, auch teilentladene NiCd-Akkus ohne Memory-Effekt aufzuladen.




Übersicht Computer - Mehr zum Thema Nickel-Cadmium-Akku (2)

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