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design

Ähnliche Ansätze gab es zwar schon in den frühen 1990er jahren, (WABI für Sun SPARC, FX!32 für Alpha), aber Transmeta setzte die Messlatte für die Kompatibiltät sehr hoch an: jeder x86-Befehl vom ersten Bootvorgang bis zur letzten Multimedia-Anweisung funktioniert und der größte Teil der ursprünglichen Performance bleibt. Die Technik hinter den Transmeta-prozessoren ist durchaus interessant, auch wenn das Endprodukt in Sachen Performance hinter den Erwartungen zurückblieb.Bei Transmeta arbeiteten Größen wie Dave Ditzel, Linus Torvalds und Dave Taylor (Torvalds verließ Transmeta im Juni 2003, um sich hauptberuflich der weiterentwicklung des Linux-Kernels zu widmen). Die eigentlichen Transmeta-prozessoren sind relativ primitive VLIW-Prozessoren. Um x86-Code auszuführen, muss ein Software-Übersetzer geladen werden, der dann x86-Code in Anweisungen für den Transmeta-prozessor umsetzt. Transmetas Ansatz Bietet viele technische Vorteile:.

  1. Wenn die Markführer AMD oder Intel das x86-Befehlsset erweitern, muss Transmeta lediglich die Software erneuern, anstatt die hardware neu zu designen.
  2. Wenn Fehler in der hardware entdeckt werden, können sie durch ein Software-Update umgangen werden.
  3. Da der prozessor die x86-Befehle nicht in hardware ausführt, muss nicht auf Abwärtskompatibilität geachtet werden. Stattdessen können die Entwickler die Fähigkeiten des prozessors verbessern oder den Energieverbrauch weiter optimieren.
  4. Prinzipbedingt könnte der prozessor auch andere Architekturen emulieren, möglicherweise sogar gleichzeitig.

Diese Fähigkeiten sind möglicherweise eine Erklärung für vor dem Crusoe-Release verbreitete Gerüchte, die besagten, dass Transmeta einen PowerPC/x86-Hybriden entwickle, was sie auch hätten tun können. Im Endeffekt lief es dann aber "nur" auf einen extrem stromsparenden x86-prozessor hinaus.




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